Harnsäure - woher kommt sie wirklich??
Harnsäure ist ein Abfallprodukt des Zellkernstoffwechsels. Es wird hauptsächlich über die Niere, zu einem geringen Anteil auch über den Darm und die Haut ausgeschieden.
Steigt der Harnsäurespiegel im Blut, kann die Ursache mangelnde Ausscheidung oder erhöhte Eigenproduktion sein.
Da Harnsäure in hohen Konzentrationen Kristalle bildet, kann dies zu Nierensteinen oder Gicht führen.
In der medizinischen Literatur werden verschiedene Faktoren für die Harnsäureproduktion genannt, u.a. fleischreiche Ernährung, Nierenausscheidungsstörungen, Medikamente oder Strahlentherapie. Die Annahme, der erhöhte Harnsäurespiegel entsteht durch einen zu hohen Fleischkonsum, führt zu einer ovo-lacotvegetabilen Ernährungsempfehlung. Als Eiweißlieferanten werden fettarme Milch, Milchprodukte und Eier empfohlen. Fleisch und Fleischprodukte, Fisch oder Wurst sollten nur in kleinen Mengen gegessen werden. Zu vermeiden sind Innereien, Heringe, Makrelen und geräucherte Sprotten. Auf Geflügel sollte ganz verzichtet werden.
Bei dieser Empfehlung wird pauschal auf die Harnsäurezufuhr von außen geachtet. Der individuelle Stoffwechsel und die Eigenproduktion von Harnsäure wird dabei völlig außer Acht gelassen. Die Laboranalysen meiner 25jährigen Praxistätigkeit haben gezeigt, dass unregelmäßige und eine zu kohlenhydratlastige Ernährung den Harnsäurespiegel wesentlich beeinflusst. Der Grund dafür liegt in der Gluconeogenese.
Das Nervensystem, die Erythrozyten (Rote Blutkörperchen) und das Nierenmark sind auf Glukose als Energielieferant angewiesen. Sie können selbst keine Glukose für den eigenen Bedarf herstellen. Im Falle einer Nahrungskarenz oder beim Abfall des Blutzuckerspiegels muss der Organismus Glukose selbst herstellen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Gluconeogenese. Sie findet vorwiegend in der Leber und den Nieren statt. Dabei werden vorzugsweise Aminosäuren aus der Skelettmuskulatur zu Glucose umgebaut. Bei diesem Prozess wird auch Harnsäure freigesetzt, die im Blut messbar ist. In diesem Fall wäre eine purinarme Ernährungsempfehlung nicht sinnvoll.
Der erhöhte Harnsäurespiegel im Blut sollte über den Stoffwechsel beeinflusst werden. Das ist mit individueller Ernährung nach gesund & aktiv möglich. Zu beachten gilt die Nierenausscheidung und die Stoffwechseldynamik. Alle diese Hinweise sind in einer Vital- und Stoffwechselanaylse über das Labor erkennbar. (Lothar Ursinus)
Wasser & Stoffwechsel
Die Wirkung verschiedener Wassertemperaturen auf den Stoffwechsel.
Unser Körper besteht zu 70% aus Wasser. Dieses Wasser muss regelmäßig ausgetauscht werden,sonst können Organe und Muskeln nicht arbeiten. Stoffwechselvorgänge stocken, die Konzentration läßt nach. Schlappheit und Kopfschmerzen sind bekannte Folgen. Durch Flüssigkeitsmangel wird das Blut dickflüssiger, was u.a. die Gefahr eine Herzinfarktes erhöht. Wassermangel macht krank, körperlich und geistig.
Heißes Wasser regt die Ausleitung im ganzen Körper an.
Lauwarmes Wasser unterdrückt den Appetit.
Kaltes Wasser regt den Stoffwechsel an.
Wie kann ich zusätzlich meinen Stoffwechsel anregen??
Stilles Wasser trinken. Reines Quellwasser oder gefiltertes Wasser hat keine Kalorien, verbraucht aber Kalorien. Es regt den Stoffwechsel an und hilft dem Körper die aufgenommen oder über den Stoffwechsel selbst produzierten Schadstoffe wieder auszuscheiden.
Muskelaufbau schnell und einfach!
Fette werden nur über Muskeltätigkeit abgebaut. Je größer die Muskelmasse im Körper, desto leichter ist es, Fette zu verbrennen. Durch Liegestütz und Kniebeugen kann man schnell Museklmasse aufbauen.
Bitterstoffe bringen den Stoffwechsel in Schwung!
"Bitterstoffe halten gesund" (Was bitter für den Mund ist für das Herz gesund), das ist eine alte Weisheit, die noch heute ihre Gültigkeit hat. Bitter regt die Verdauung an. Schon in der Mundhöhle beginnen Bittersoffe die Verdauuung zu unterstützen. Sobald man den bitteren Geschmack auf der Zunge wahrnimmt, wird eine große Menge Speichel freigesetzt. Gleichzeitig sorgt ein Körperreflex dafür, dass die Produktion der Säfte von Galle, Magen und Bauchspeicheldrüse angeregt werden. Bitterstoffe unterstützen die Aufnahme der Vitalstoffe aus der Nahrung. Somit entsteht eine bessere Grundversorgung der Körperzellen, die am Wohlbefinden wahrnehmbar ist.
Milch ist (k)ein notwendiges Nahrungsmittel
Der Nährwert der Milch wird meistens überschätzt. So bestimmt beispielsweise die geringe Menge Magnesium in der Milch darüber, wie viel Calcium aufgenommen wird. Milch weist nur einen geringen Anteil an essentiellen Fettsäuren auf, dafür aber einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Sie tragen zur Gewichtszunahme bei.
Wichtige Nährstoffregeln
Kohlenhydrate
Gemüse ist der beste und gesündeste Kohlenhydratlieferant. Essen Sie regelmäßig Gemüse in allen FArben. Es verbessert nicht nur den Schutz gegen Herzinfarkt, Bluthochdruck und Schlaganfall. Gemüse ist auch der beste Schlankmacher. Zusätzlich liefert es große Mengen verschiedener Vitamine und Mineralstoffe.
Fett
Ohne Fette gibt es kein Leben. Fett ist ein hervorragender Energielieferant und lebenswichtiger Baustein zur Zellregeneration. Alle Organe, außer dem Gehirn sowie den roten Blutkörperchen, brauchen diesen Schmierstoff für den täglichen Bedarf. Fett ist also keineswegs schlecht oder gefährlich. Um Herz, Kreislauf und Stoffwechsel langfristig zu unterstützen sind pflanzliche Öl als Fettlieferant am besten. Oliven- und Rapsöl, gehören zu den gesundheitsfördernden Fettquellen. Auch die fetthaltigen Meeresfische, wie Lachs, Makrele und Forelle zählen dazu.
Eiweiß
Eiweiß - unser Fitmacher - bestehen aus Aminosäuren. Acht davon sind essentiell, das bedeutet, wir können sie nur über die Nahrung aufnehmen. Eiweiß benöigen wir um Körperzellen aufzubauen, neue Muskeln zu bilden und das Immunsystem zu stärken.
Getreide - die häufigste Stoffwechselblockade
Morgens ein frisches, dufendes und knackiges Brötchen ist einerseits eine große Verführung, anderseits sehr häufig die größte Stoffwechselblockade. In fast allen Brötchen und Broten wird Weizen verarbeitet. Das hat den Vorteil, dass durch das Kleibereiweiß eine gut bindende Masse entsteht. Viele Menschen reagieren allerdings überempfindlich auf diese Klebereiweiße, auch Gluten genannt. Gluten ist ein Bestandteil von Getreide. Es kommt vorallem in Weizen, Gerste, Roggen und Hafer vor. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit sollten diese Getreidesorten daher möglichst meiden. Laboruntersuchungnen wiesen die häufigste Glutenunverträglichkeit bei Menschen mit der Genvariente "0" und "A" auf.
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